Austellung 2004

Die landesweit zweite
Pumphutt-Sonder-Ausstellung
in der Lessingschule in Sohland


Zur Eröffnung am 27. März waren ca. 70 Gäste erschienen, u.a. (v.l.n.r.) Bürgermeister von Sohland Herr Pilz, Landrat von Bautzen, Herr Harig und Professor Dr. Dieter Rost

Die Austellung war geöffnet vom 27. März
bis zum 16. Mai 2004 in der Lessingschule in Sohland


Pumphutt in Sohland
Liebe Leute! Alt und Jung! Groß und Klein!
Wer mehr über das Leben, die Wanderschaft und das sagenhafte Wirken von Pumphutt, dem
Müllerburschen und Hexenmeister der Oberlausitz
wissen möchte, sollte die landesweit zweite
Pumphutt-Sonderausstellung
in der Lessing-Schule in Sohland/Spree besuchen.

Denn Pumphutt erinnert sich, wie er vor vielen, vielen Jahren von Wilthen kommend auf seiner Wanderung über die romantische Himmelsbrücke die Spree überquerte, um als Müllerbursche in einer Wassermühle in Sohland Arbeit und Brot zu finden. Unser Heimatdichter Hermann Klippel beschreibt sie mit schönen Worten:

Die alte Brücke

Die alte Brücke aus grauem Gestein,
umstanden von Strauchwerk und Bäumen,
sie steht und blinzelt ins Wasser hinein.
Was mag sie wohl sinnen und träumen?

Denkt sie der Welle, die immerzu rinnt
dahin unterm steinernen Bogen?
Ob sie das Schicksal der Wandrer umsinnt,
die hier schon des Weges gezogen?

Die alte Brücke am heimischen Strand
von Ufer zu Ufer geschlagen,
sie steht hier, ein treues, dienendes Band,
um Menschen zu Menschen zu tragen.



Und Pumphutt erinnert sich, wie er in Sohland in der Buschmühle schwer arbeiten mußte. Als er gar vom geizigen Müllermeister keinen Lohn bekam, schwenkte Pumphutt seinen Hut über den Mühlgraben und das große Mühlrad stand still. Erst als der Meister zahlte, hielt Pumphutt den Hut über den Wasserlauf, und sogleich floß wieder reichlich Wasser auf das hölzerne Mühlrad, das sich knarrend drehte. Pumphutt aber wanderte zu einer anderen Mühle, doch wohin?

Besucht die Ausstellung, ein Dankeschön von Pumphutt an seine geliebte Heimat, de Äbrlausitz, die am Sonnabend, den 27. März 2004, 14.30 Uhr, in der Lessing-Schule in Sohland/Spree
feierlich eröffnet wird. Besonderheiten dieser Ausstellung:

  • als Relief gestalte Pumphutt-Bilder (vom Mönchswalder)
  • große hölzerne Informationstafeln für den Pumphutt-Steig in Wilthen und
  • 10 Graphiken über Pumphutt.

    Am 2.Mai wird auch der Pumphutt-Steig ( 16 km ) offiziell in Wilthen eröffnet und am 16.Mai ist Volkswandertag wiederum auf dem gleichen Pumphutt-Steig in Wilthen.

    An alle Freunde eine große Bitte! Wer kann zur Bereicherung der Pumphutt-Ausstellung mit Geschichten, Büchern, Photos, Figuren usw. beitragen? Wer hat gar den Transport der Pumphutt-Figur von Rosenhain nach Wilthen im Jahre 1939 miterlebt? Bitte teilen Sie es uns mit!

    Telephon: 03586/ 70 29 89 oder 035936/ 33 614.

    Und freudig werden alle Besucher mit dem alten Müllergruße begrüßt


„ Glück zu! “

Artikel in der Sächsischen Zeitung vom 24. März 2004

Artikel ESAG-Magazin vom März 2004 lesen


Pumphutt-Ausstellung
im Bauspielhaus in Löbau (Hartmannstrasse)

Eröffnung:
Mittwoch, 17. März 2004



Austellung 2003

Die landesweit erste
Pumphutt-Ausstellung
im Heimat- und Humboldt-Museum

auf dem Beckenberg in Eibau.

vom 1. Juni bis 23. November 2003

Pumphutt auf dem Beckenberg

Liebe Leute! Alt und Jung, Groß und Klein !
Wer mehr über das Leben, die Wanderschaft und das sagenhafte Wirken vom Pumphutt, dem

Müllerburschen und
Hexenmeister der Oberlausitz

wissen wollte, konnte die kleine Austellung im Heimat- und Humboldt-Museum auf dem Beckenberg in Eibau besuchen.
Denn Pumphutt erinnert sich gern a de Eybe, a de fleißchn Äbrlausitzer und an den halbkugeligen Berg, der der so schön in dem weiten Becken zwischen dem Lerchenberg und dem Kottmar liegt.

Pumphutt erinnert sich
oft an die Zeit, als er vor vielen Hundert Jahren wiederholt als Müllerbursche auf dem Beckenberge war. So kam er einst auf seiner Wanderschaft von der Dix-Mühle im Khaa-Tal bei Krasna Lipa.
Wohl schwer war die Arbeit in dieser Wassermühle an der Kirnitzsch, doch die Müllerarbeit in der Windmühle auf dem Beckenberge war viel schwerer und anstrengender. Eine Schinderei war damals das Hochkarren des Getreides auf den 406 Meter hohen Hausberg von Eibau, aber ebenso schwierig war das Hinunterfahren der Mehl-und Kleiesäcke ins Tal des Landwassers.

Pumphutt erinnert sich,
wie er neben der Müllerarbeit um 1810 beim Legen der Holzrohr-Wasserleitung zur “ Eybschn Luftmalzgerstenbrauerei“ in der Hofegasse mit den Hulzruhrmächern schuften mußte. Und solche Holzrohre, durch die damals frisches Quellwasser floß, sind noch heute im Museum zu sehen.

Pumphutt erinnert sich,
wie er mit dem Müllermeister Karl Bernhardt in langer und gefährlicher
Knochenarbeit mit Spitzhacke und Meißel oben auf dem Berge einen 26 Meter (!) tiefen Brunnen in das zähe harte Basaltgestein des Beckenberges schlug. Und wer den Berg ersteigt, kann noch heute
im Hof der 1905/6 erbauten schönen Gaststätte mit dem imposanten Turmbau diesen tiefen Brunnen von damals bewundern. Bei 7 Meter Wasserstand liefert er frisches klares Trinkwasser.

Pumphutt erinnert sich,
wie zur Mittagspause am 12 .Mai 1900, um 12.00 Uhr, mit fürchterlichem Gedonner die letzte Mühle zusammenstürzte. Damit endete gleichzeitig das Müllerhandwerk auf dem Beckenberge, wo sich die Flügel der Mühlen immerhin 140 Jahre lang gedreht hatten Nach dem Aufräumen der Trümmer verließ Pumphutt Eibau und er wanderte, wie gewohnt, zu anderen Wind- und Wassermühlen. So schuftete er auch bei geizigen Müllermeistern in Slepo, in Schwarzkollm, in Kottmarsdorf, in Wilthen und vielen anderen Mühlendörfern.

Die kleine Ausstellung, ein kleines Dankeschön vom Pumphutt an seine geliebte Heimat, die Äbrlausitz, konnte vom 1.Juni ( Intern.Kindertag ) bis zum 23. November 2003 besichtigt werden.
Und freudig wurden alle Besucher mit dem alten Müllergruße willkommen geheißen:

„Glück zu!“ ( H.Tsch.)

Zeitungsartikel lesen
Bild: Sächsische Zeitung 2003

Ein herzliches
Dankeschön
allen denen, die diese landesweit allererste Ausstellung über
Pumphutt,
den Hexenmeister
der Oberlausitz
im Heimat-und Humboldtmuseum auf dem Beckenberg in Eibau besuchten.
Vom 1.Juni 2003 bis zum 23.November 2003
betrachteten 2645 Besucher die interessanten, faszinierenden und reichhaltigen
Exponate dieser Sonderausstellung über die Oberlausitzer Sagengestalt.
Gekommen waren 2097 Erwachsene und 548 Kinder,
und 460 waren es in 26 Besuchergruppen.

Ein besonderes Dankeschön dem engagierten und hilfsbereiten
Leiter des Museums, Herrn Christfried Heinrich und seinen
fleißigen Mitstreiterinnen.
Es wäre sehr schön, wenn die Besucher ihren Freunden und Bekannten anschaulich
von dieser Pumphutt-Ausstellung erzählen würden. Und sie könnten
ihnen auch sagen, wie der Müllerbursche Pumphutt für soziale Gerechtigkeit,
aber gegen Habsucht und Geiz sowie Unfreundlichkeit auftritt.

Das Gästebuch mit den vielen lieben Wünschen und anerkennenden Worten,
gut in meinem hohen Hut versteckt, begleitet mich nun zu meiner Freude
auf den Wanderungen von Mühle zu Mühle.

Allen meinen Freunden wünsche ich ein gesundes und gutes
2004.
Und auf ein frohes Wiedersehen freut sich wie immer mit dem alten Müllergruß

„ Glück zu !“
Euer Pumphutt